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Wangen feiert Ulrichs-Patrozinium

Prälat Wolfgang Schwab bei der Kommunionausteilung beim Ulrichsfest-Gottesdienst im Wangener Pfarrgarten

Am Sonntag 11. Juli 2021 feierte die Kirchengemeinde Wangen ihr Patrozinium, das Fest des Hl. Ulrich. Da die Corona-Zeit immer noch nicht zu Ende ist und die Wangener Kirche zu klein ist, um die nötigen Abstände einzuhalten, fand die Feier im Pfarrgarten statt, wo sich erfreulicherweise kurz vor Beginn ein regenfreies Wetter einstellte. Die Gläubigen freuten sich nach Wochen wieder einen Sonntagsgottesdienst feiern und unter der Begleitung der Blaskapelle Wangen-Neufahrn auch wieder mitsingen zu können. Weiterlesen

Osternacht und Auferstehung im PV, auch in der Pandemie

Prälat Wolfgang Schwab bei der Osternachtfeier im Seyrerhof in Wangen (Fotos ABr)

Pfarrer Albert Zott beim Hochamt am Ostersonntag in der festlich geschmückten Aufkirchener Wallfahrtskirche

(Foto RPi)

Nach dem von der Corona-Pandemie verursachten Ausfall aller Gottesdienste beim Osterfest 2020 gab es in diesem Jahr in den Pfarreien des PV Aufkirchen wieder ein Angebot verschiedener Feierlichkeiten wenn auch unter strikten Einschränkungen wie Maskenpflicht, Abstandseinhaltung und teilweise nur mit Anmeldung .

Nach den Karfreitagsliturgien in Aufkirchen, Höhenrain und Percha fanden dort am Karsamstag auch Anbetungen am Hl. Grab und Osternachtsfeiern statt. In Wangen wurde die Osternacht wegen der begrenzten Plätze in der Kirche unter freiem Himmel gefeiert, wo Prälat Wolfgang Schwab das Osterfeuer segnete und damit die Osterkerzen der Wangener und der Neufahrner Kirche entzündete. Geweiht wurden auch das Osterwasser und die von den Gläubigen mitgebrachten traditionellen österlichen Speisen. In seiner Ansprache hob Dr. Schwab die Auferstehung Jesu als eine Art Urknall für die ganze Welt hervor, der uns alle, auch die Kirche und die Gesellschaft zu Neuerungen und Veränderungen ermutigt, die zum Weiterbestehen der religiösen, weltlichen und umweltbezogenen Lebensstrukturen vonnöten sind, so wie die Natur in der Oster- und Frühlingszeit sich öffnet, erblüht und reiche Frucht verspricht. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einer Bläser- und einer Gesangsgruppe.

Am Ostersonntag wurde in den Pfarrkirchen jeweils ein Osterhochamt gefeiert, bei dem sich die Gläubigen – soweit es die Corona-Vorschriften erlaubten – auch über eine musikalische Gestaltung freuen durften: in Percha durch die Streichmusik der Familie Schad, in Höhenrain durch die Sängergruppe Hochstrasser und in Aufkirchen durch das Vocalensemble von Matthias Bauernfeind. Pfarrer Albert Zott führte in seiner Festpredigt aus, dass der Auferstandene nicht nur in das Reich der Toten hinabstieg, um sie herauszuholen, sondern dass er auch uns die Hand reicht, um uns von der Dunkelheit ans Licht zu führen, damit wir neu starten können.

Prälat Wolfgang Schwab 25 Jahre in Wangen

Dr. Wolfgang Schwab, Jürgen Neubarth

Am Faschingssonntag 1996 durften ihn die Wangener kennenlernen: Prälat Dr. Wolfgang Schwab, der sich damals entschlossen hatte, zusätzlich zu seiner Tätigkeit im Münchner Ordinariat die Betreuung einer kleinen Gemeinde zu übernehmen. Diese kleine Pfarrgemeinde St. Ulrich in Wangen bedankte sich nun beim letzten Mittwochsgottesdienst vor der Fastenzeit für den 25 Jahre währenden priesterlichen Dienst und die gute Zusammenarbeit.

In der 100-jährigen Geschichte der Kuratie Wangen stellt die „Ära Dr. Schwab“ den längsten Zeitraum dar, den ein Priester in Wangen tätig war. Jürgen Neubarth, stellv. PGR-Vorsitzender, überreichte Dr. Schwab im Namen der Pfarrgemeinde einen Präsentkorb.

(Text: Th. Pentenrieder, Foto: T. Roth)

Firmung im Herbst des Corona-Jahres 2020

Die Firmlinge aus Percha: v.l. Becker Luna-Marie, Crnjak Ana, Sabljic Mateo und Schwaiger Josephina mit Diakon Golian und Pfarrer Zott

Erste Aufkirchener Gruppe: Borgetto Johann, Schmid Julia, Huber Anna, Andrä Kilian, Mair Johannes

Zweite Aufkirchener Gruppe: Lehmann Liselotta, Neuefeind Roman, Lapatke Maximilian, Kurig Benjamin, Blum Sebastian, Hillmayr Maximilian

Dritte Aufkirchener Gruppe: Urban Veronika, Wilke Lena, Radermacher Josefine, Deuflhard Maleen, Sperl Leoni

Die Firmlinge aus Höhenrain: v.l. Huber Rosa-Marie, Fendt Lukas, Saracino Sophia, Kobolovsky Michael, Petz Philina, Pollischansky Daniel, Weber Elisabeth, Brunner Leon, Feirer Alexandra, Kiendl Veronika

Im Corona-Jahr 2020 läuft vieles anders, so auch die Firmung im Pfarrverband Aufkirchen. Zur Vermeidung großer Menschen-Ansammlungen wurde die Firmung der 29 Firmlinge in fünf Gruppen an den Samstagen 10., 17., und 24. Oktober durchgeführt.

Um den sonst wirkenden Firmungsspendern, den Bischöfen und Äbten, risikobehaftete Reisen zu ersparen, hatte die Diözesanleitung die Spendung des Sakraments den Pfarrern vor Ort übertragen. So erteilte Pfarrer Albert Zott den jungen Menschen die Firmung mit der Kernbotschaft, dass alle Getauften und Gefirmten der Welt ein Gesicht des Hl. Geistes geben, den Segen der Kirche für ihr bevorstehendes Erwachsenen-Leben. Durch die fünf Teiltermine reichten in der Christophoruskirche in Percha die bei den vorgeschriebenen Corona-Abständen zur Verfügung stehenden Plätze für die Angehörigen der Firmlinge aus den jeweiligen Pfarreien aus.

Unterstützt wurde Pfarrer Zott bei den Firm-Gottesdiensten von Diakon Jozef Golian, der zusammen mit Resi Much auch die Vorbereitung der Buben und Mädchen aus dem Pfarrverband auf den Empfang des Firm-Sakraments mit viel Liebe und Umsicht besorgte. Musikalisch umrahmt wurden die Feiern mit Orgelmusik und von der Streichergruppe der Familie Schad. Das übliche Zusammensein des Firmungsspenders mit den Firmlingen und Angehörigen nach dem Gottesdienst im Pfarrsaal oder Garten musste aus Corona-Gründen leider entfallen.

Fotos: H.-P. Höck

Jugendkorbi 2020

Neue Zeiten – Neue Ideen: Jugendkorbi lebt auch ohne großes gemeinsames Treffen in Freising weiter! Unsere Höhenrainer Jugendkorbi-Chefin Lena Hochstraßer lädt Euch alle ein mitzumachen:

#unerhört #jederschrittzählt #wallfahrt #anders

Die Wallfahrt findet anders statt: schnapp dir deine/n beste/n Freund/in, deine Familie oder mach’ alleine mit. Es heißt: Wallfahrtskilometer sammeln!

Mach’ deine eigene Wallfahrt in die Natur, zu einer Kirche oder wohin du auch immer möchtest. Auf dem Weg solltest du vier Stopps für unsere Impulse zum Thema “unerhört” einplanen. Angekommen, kannst du ein Selfie machen und es auf Instagram mit den Hashtags #unerhört und #jederschrittzählt posten. Außerdem kannst du online deine gesammelten Kilometer eintragen.

Hier gibt’s mehr Infos: www.wallfahrt.jugendkorbinian.de

Viel Spaß beim Wallfahrten!