Die Kolpingsfamilie Höhenrain lädt ein: Wanderung am 18. September

Wandern auf Marthas Spuren – Schulweg anno 1960

Während heute der Schulweg bei vielen mit dem Mama-Taxi bis direkt vor die Schultür geht, war das früher ganz anders. Anno 1960 ging es für viele Höhenrainer zu Fuß nach Wolfratshausen und zurück. Wir wollen uns diesen Weg mit Infos aus profunder Quelle zeigen lassen und die erlebten Geschichten „begreifen“. Dazu lädt die Kolpingsfamilie Höhenrain alle jetzigen und ehemaligen Schulkinder herzlich ein zu einer Wanderung von Höhenrain nach Wolfratshausen. Wir starten am Sonntag, den 18. September um 10 Uhr in Höhenrain am Platz der alten Volksschule (jetzt Kindergarten). Nach der Wanderung kehren wir ein in der Flößerei in Wolfratshausen. Zurück sparen wir uns den steilen Aufstieg und fahren mit Privatautos.

Das Angebot richtet sich an alle Familien und auch Einzelpersonen jeden Alters. Gutes Schuhwerk ist Pflicht und Freude am gemeinsamen Wandern.

Für die Platzreservierung in der Flößerei und die Planung der Rückfahrt bitten wir um Anmeldung bei der Kolpingsfamilie Höhenrain bis 16.09. unter 08171-9978942 oder kolping@oberealpe.de.

Frühschoppen in Mörlbach

Patrozinium in Aufkirchen

Ministranten-Ausflug zur Wasserwacht

Ministranten aus unserem Pfarrverband wurden vor den Ferien noch zu einem gemeinsamen Treffen mit ihren Eltern eingeladen.  Sie haben sich bei der Wasserwacht in Percha getroffen, wo sie sich aus erster Hand über die Arbeit der Wasserwacht informieren konnten. Die Familie Bucher und Kollegen aus der Wasserwacht waren so freundlich, die Ministranten durch die Räume der Station in Percha zu führen, ihnen die Ausstattung zu zeigen und von der Arbeit der Wasserwacht zu berichten.

Aber es blieb nicht nur bei trockener Theorie. Mit dem Rettungsboot durften die Ministranten zusammen mit dem Personal der Wasserwacht auch auf den See hinaus fahren und lernen, wie die Rettungsboote arbeiten –  schöne Ausblicke auf See und Ufer inklusive.

Anschließend waren die Eltern an der Reihe: auch sie kamen noch in den Genuss einer kleinen Ausfahrt mit dem Boot der Wasserwacht. Wieder einnmal ein schönes „Mini-Erlebnis“, das am Abend noch mit Fleisch vom Grill und Getränken am Steg der Wasserwacht gemütlich ausklang.

Perchaer Patrozinium mit neuerChristophorus-Messe

Der Komponist und Chorleiter Nils Schad mit seinem 28 Personen starken Chor und Orchester bei der Uraufführung seiner Christophorus-Messe am Patroziniums-Sonntag in Percha.

Pfarrer Albert Zott segnet nach einigen Zweirädern eine lange Auto-Reihe, die von den Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr angeführt werden. Christophorus-Kirche

Nachdem Nils Schad, Violinist der Münchner Philharmoniker und Leiter des Perchaer Kirchenchors schon vor 2 Jahren eine Messe zu Ehren des Perchaer Schutzpatrons Christophorus komponiert hatte, kam es verzögert durch die Corona-Zeit am vergangenen Sonntag, dem Patroziniumstag endlich zur Uraufführung des Werkes. Pfarrer Albert Zott, der den Festgottesdienst mit Diakon Jozef Golian zelebrierte, freute sich über die Premiere und den guten Besuch des Gottesdienstes und sprach in seiner Predigt das in unsere Zeit passende Thema „Herr lehre uns beten!“ an. Die Musikalität der neuen Messe ist inspiriert von Komponisten, wie Karl Jenkins, Ola Gjeilo und Arvo Pärt, aus deren Werke Nils Schad und sein Chor schon Aufführungen bestritten. Die Festgottesdienst-Besucher bekamen eine moderne aber wohlklingende, romantische Messe zu hören. Der vierstimmige Chor bildete mit seinen 20 Sängerinnen und Sängern einen mächtigen Klangkörper, bei dem man sich in der modernen Kirche wie in einer Basilika fühlen konnte. Streicher und Orgel traten wechselseitig in den Vordergrund und bildeten eine Klangwolke, von der der mächtige Gesang getragen wurde. Aus dem Kyrie hörte man die Hilferufe an Gott heraus und das Credo war als musikalischer Dialog des Chors mit dem Volk gestaltet, ein Novum, eine gute Idee. Auch das Sanctus und das getragene Agnus Dei beeindruckten und passten zu den liturgischen Inhalten. Insgesamt ist die neue Christophorus-Messe bei den Gottesdienstbesuchern als großartige Aufführung angekommen, und Nils Schad und sein Chor erhielten dafür lang anhaltenden Beifall. Der neuen Messe kann man nur wünschen, dass sie in der Kirchenmusik einen festen Platz bekommt. Nach dem Gottesdienst segnete Pfarrer Zott traditionsgemäß im Namen des Autofahrer-Patrons Christophorus die vorfahrenden Fahrzeuge einer langen Wagenkolonne.