Firmung in Percha

Am 6. Juli 2018 wurden in Percha 30 Jugendliche aus dem Pfarrverband gefirmt. Das Sakrament der Firmung spendete Abt Barnabas Bögle aus Ettal. Nach dem feierlichen Gottesdienst bedankte sich Pfarrer Albert Zott bei den Firmhelfern und Firmhelferinnen, die die Firmlinge über mehrere Monate begleitet und auf die Firmung vorbereitet hatten. Anschließend trafen sich die Firmlinge, die Paten, die Gäste und die Seelsorger noch zum Sektempfang und zum Gespräch im Pfarrheim.

Foto: Hans-Peter Höck

Prälat Wolfgang Schwab feiert mit Wangen sein 50-jähr. Priesterjubiläum

Wangen feiert Dr. Schwab: v.r. Thomas Pentenrieder, Pfarrer Dr. Stefan Koch, Pfarrer Albert Zott, Gerd Weger, der Jubilar Dr. Wofgang Schwab und Winfried Wobbe, dazwischen die Ministranten.

Ein Fest, wie es nur im katholischen Bayern möglich ist, war das 50-jährige Priesterjubiläum von Prälat Dr. Wolfgang Schwab am Tag des Ulrich-Patroziniums in Wangen. Bei herrlichem Sommerwetter gaben die Adlerschützen mit ihren Handböllern den Startschuss zum Kirchenzug mit der Blaskapelle und den Wangener und Neufahrner Vereinen zur Feldmesse im Seyrergarten. Begleitet vom Leiter des Pfarrverbandes Aufkirchen, Pfarrer Albert Zott begrüßte der Jubilar dort Geschwister und Verwandte, Gäste aus seinen früheren Wirkungskreisen, aus dem Pfarrverband und aus Starnberg und von der ökumenischen Zusammenarbeit. Der 1942 in Bad Reichenhall geborene Wofgang Schwab wurde nach dem Studium in Freising und Münster 1968 von Kardinal Julius Döpfner im Geist des 2. Vatikanischen Konzils zum Priester geweiht und mit einem Thema über Martin Luther promoviert. Nach seiner Tätigkeit als Kaplan in München St. Benedikt und als Pfarrer in der Blumenauer Pfarrei „Erscheinung des Herrn“ war er von 1994 bis 2012 Im Erzbischöflichen Ordinariat Personalreferent und Domkapitular. Seit 1996 betreut er anfangs neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit, jetzt im Ruhestand die Wangener St. Ulrichs- und die Neufahrner St. Martinsgemeinde. In seiner Predigt rief er den Wahlspruch seiner Priesterweihe in Erinnerung über das Pauluswort der Versöhnung in Gott, die zur Versöhnung, zum Frieden und zum Vertrauen zwischen den Menschen führen soll. Das gelte sowohl für die Kirche als auch für alle Getauften, die bei der geringer werdenden Zahl von Priestern – 1986 wurden mit Dr. Schwab 23, 2018 nur noch 3 Neupriester geweiht – mehr Aufgaben übernehmen müssten. Von der Kirche erwarte er aus der Erkenntnis, dass die Zeichen der Zeit auch die Zeichen Gottes sind (Kardinal Faulhaber: „vox temporis, vox die“), dass der Zugang zum Priesteramt erleichtert und im Laufe der Zeit auch für Verheiratete und Frauen ermöglicht werden sollte. Am Ende des feierlichen Gottesdienstes beglückwünschte Stadtrat Gerd Weger im Namen der Stadt Starnberg den Jubilar, bedankte sich für seinen Einsatz und lobte die freundschaftliche Verbundenheit mit Wangen, die aus der liebevoll organisierten Jubiläumsfeier hervorginge. Der Schäftlarner Bürgermeister Dr. Matthias Ruhdorfer überbrachte den Dank der Neufahrner und überreichte Karten zu den seit ebenfalls 50 Jahren bestehenden Schäftlarner Klosterkonzerten. Der Pfarrer der ev. Gemeinde Dr. Stefan Koch, mit dem Dr. Schwab verschiedene ökumenische Veranstaltungen durchgeführt hatte, wies auf den sich in 50 Jahren verändernden seelsorglichen Dienst hin und lobte die jederzeit aufrechte „Haltung“ des Jubilars dabei. Winfried Wobbe bedankte sich im Namen der Dorfgemeinschaft Wangen und bot die Förderung eines kirchlichen Projekts an und Resi Much, die Vorsitzende des Pfarrverbandsrats wies mit ihrem Dank auf das Licht der Kerze am Altar hin, die als sichtbares Symbol die Predigtworte in die Herzen trage. Thomas Pentenrieder, der Wangener PVR-Vorsitzende und Organisator der Feierlichkeiten, der die 1968er-Zeit mit ihren liturgischen Umbrüchen als Ministrant erlebt hatte, bedankte sich für die 22 Jahre mit Dr. Schwab, die für Wangen und Neufahrn wie ein Gewinn „22 aus 50“ statt „6 aus 49“ gewesen wären.
In einem langen Festzug ging es von der Feldmesse zum Festsaal im Seyrerhof, wo fleißige Gemeindemitglieder an Grill, Theke und Buffet Mittagessen, Getränke, Kaffee und Kuchen zu den Klängen der Blaskapelle vorbereitet hatten. Mit Tanzvorführungen der Landjugend und Bildern über das Pfarrleben feierten die Wangener ihren Seelsorger bis weit in den Nachmittag hinein.

Spendenübergabe aus Aufkirchner Pfarrfest

Der Erlös des diesjährigen Pfarrfestes in Aufkirchen, welches traditionell nach der Fronleichnamsprozession stattfindet, kam dieses Jahr den Brandgeschädigten von Manthal zu Gute.
Letzte Woche konnten Pfarrer Albert Zott und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Regina Springer die Spende von 1500 Euro symbolisch an den ersten Bürgermeister Rupert Monn überreichen.


Allen großzügigen Spendern, allen Spendern von Salat oder Kuchen, sowie der Lüßbacher Blasmusik, die ihr Honorar direkt in die Spendenkasse legte, vielen herzlichen Dank!
Den Pfarrgemeinderatsmitgliedern und deren Familienangehörigen,sowie den spontanen Helfern, die so fleißig bei der Durchführung des Pfarrfestes halfen, ein herzliches Vergelt’s Gott!
Und unserem Pfarrer Albert Zott herzlichen Dank fürs Aufrunden der „buckligen“ Spendensumme und für die Butterbrezen am Fonleichnamstag, morgens um 5 Uhr!

Festgottesdienst für Pfarrer Frania

Beste Stimmung beim Stehempfang

Auch in Aufkirchen wurde das Priesterjubiläum von Pfarrer Frania mit einem Festgottesdienst gefeiert.
Danach waren alle Festgottesdienstbesucher zum Stehempfang in das Gasthaus zur Post geladen. Im festlich geschmückten Saal gab der Jubilar noch einige Anekdoten zum Besten, bevor man bei Essen und guten Gesprächen das Zusammenkommen ausklingen ließ.

Pfarrer Frania


Ein herzliches Vergelts Gott an Pfarrer Frania für die Einladung. Wir wünschen ihm noch viele gesunde und zufriedene Jahre im Dienst des Herrn.

Pfarrer Rupert Frania 50 Jahre Priester

Pfarrer Rupert Frania (2. v.l.) mit Pfarrer Piotr Wandachowicz, Diakon Karl-Heinz Weber, Pfarrer Albert Zott und Pater Joseph Posch (v.l.) beim feierlichen
Dankgottesdienst

 

Bei der Jubiläumsfeier im Pfarrsaal: Dr. Burkard Döpfner, ein Neffe von Kardinal Döpfner, Pfarrer Zott, Frau Frania, die Schwester des Jubilars, Bürgermeister Monn mit Gemahlin, Diakon Weber und Pfarrer Rupert Frania

Im Jahr 1968, dem berühmt-berüchtigten Jahr des Aufbruchs und Umbruchs wurde der in Höhenrain im Pfarrverband Aufkirchen tätige Pfarrer Rupert Frania zusammen mit den ebenfalls im Pfarrverband wirkenden Ruhestandsseelsorgern, Prälat Wolfgang Schwab und dem gerade verstorbenen Pfarrer Anton Fürstenberger zum Priester geweiht. Am 29. Juni, dem Fest der Apostelfürsten Perus und Paulus war der Weihespender kein geringerer als Kardinal Julius Döpfner, der als einer der führenden Köpfe das 2. Vatikanische Konzil, die Weichenstellung der Katholischen Kirche für die moderne Zeit geleitet hatte. Er gab den 23 Weihekandidaten den Auftrag „Geht hinaus und macht was daraus!“ mit auf den Weg. Auf diese Aussendung blickte Pfarrer Rupert Frania bei dem feierlichen Gottesdienst am 29. Juni, dem diesjährigen Peter-und-Paul-Fest in Höhenrain zurück. Der in Schlesien geborene Jubilar hatte seine Schulzeit und sein Theologie- und Philosophiestudium in München abgeleistet und feierte seine Primiz in der Münchner Pfarrei St. Benno entsprechend der Neuerung des Konzils als erste Messe in deutscher Sprache. In seinem Rückblick auf seine 50 Priesterjahre schilderte er seine Stationen, in denen er unter den Münchner Erzbischöfen, den Kardinälen Döpfner, Ratzinger, Wetter und Marx als Kaplan und Pfarrer in verschiedenen Münchner Pfarreien, in Fürstenfeldbruck und in der Region Tölz/Wolfratshausen tätig war. Dabei hatte er u.a. die Diözesanleitung der Kath. Jugend-Bewegung, die Betreuung der Jugendbildungsstätte Hochland, die Mitgliedschaft im Priesterrat und das Amt des Dekan in Pasing/Aubing und in Bad Tölz, wo er 16 Jahre Stattpfarrer war, inne und wirkte seit 1981 in der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit mit. Seit 2015 bewohnt Pfarrer Frania mit seiner Schwester das Pfarrhaus in Höhenrain, kümmert sich dort um Gottesdienste und Seelsorge, unterstützt Pfarrer Albert Zott im ganzen Pfarrverband und ist noch als Vorstand des Kreisbildungswerks Bad Tölz tätig. Pfarrer Zott dankte ihm bei der Gottesdiensteröffnung dafür herzlich. Pfarrer Frania bedanke sich seinerseits bei den Gläubigen, den ehrenamtlichen Helfern und dem Pfarrgemeinderat für die Mitarbeit und betrachtete den Jubiläumsgottesdienst als Dankopfer. Bei dem nachfolgenden Empfang im Pfarrheim wurden dem Jubilar von den Gemeinde- und Pfarrverbandsmitgliedern, von der PGR-Vorsitzenden Resi Much, von Bürgermeister Rupert Monn, der Pfarrer Frania schon als Religionslehrer der Landwirtschaftsschule Wolfratshausen erlebt hatte, Glückwünsche ausgesprochen, von einer Abordnung des Höhenrainer Kirchenchors auf musikalische Weise. Bei liebevoll vorbereiteten Buffet-Schmankerl und Getränken kam mit einem Beitrag von Pfarrer Zott über einen „Hochwürden in Nöten“ und lustigen Anekdoten des Jubilars auch der Humor nicht zu kurz.

Pfarrer Anton Fürstenberger zu Grabe getragen

Ein langer Trauerzug begleitet Pfarrer Anton Fürstenberger zum Zeller Friedhof


Über das Ableben von Pfarrer Anton Fürstenberger, der als Ruhestandspriester im Pfarrverband Aufkirchen und im Dekanat Wolfratshausen tätig war, wurde in dem vorausgehenden Beitrag bereits berichtet. Am 28.06.2018 fand in der Pfarrkirche St. Benedikt Ebenhausen das feierliche Requiem, wo er als Pfarrer von Hohenschäftlarn und Ebenhausen von 1974 bis 2012 gewirkt hatte, und anschließend die Beerdigung auf dem nahen Friedhof in Zell statt. Etwa 500 Gläubige und Freunde des beliebten und volksnahen Seelenhirten begleiteten ihn auf seinem letzten Weg, darunter 30 Geistliche von denen Pfarrer Peter Vogelsang zusammen mit Pater Johannes, Dekan Gerhard Beham, Abt Petrus Höhensteiger und Prälat Wolfgang Schwab den Gottesdienst feierte. Aus den Ansprachen der Geistlichen, des Bürgermeisters Matthias Ruhdorfer und von Vertretern der Vereine und Verbände ging die Liebe zu den Mitmenschen, die besondere Fürsorge für Menschen in Not und die bayerische Herzlichkeit des Verstorbenen hervor. In einem langen Trauerzug wurden die sterblichen Überreste von Anton Fürstenberger begleitet von der Trauermusik der Blaskapelle von der Ebenhauser Kirche hinauf zum Friedhof am Zeller Kirchlein überführt, wo er in einem Blumenmeer zu den Gebeten und Gesängen von Pfarrer Vogelsang und der ganzen Trauergemeinde seine letzte Ruhe fand.

Bergmesse am Wallberg am 8. Juli

Organisiert vom Kolping-Bezirksverband ist der ganze Pfarrverband eingeladen, zusammen mit Msg. Walter Waldschütz aus Tegernsee am Wallbergkircherl um 11:30 Uhr Gottesdienst zu feiern.

Dorthin kommt man bequem per Seilbahn oder für sportliche auch zu Fuß (ca. 2,5 h) oder per Radl.

Anschließend gemütliches Beisammensein im Panoramarestaurant auf dem Wallberg.

Weitere Informationen auch unter 08171/ 997 89 42 (Uschi und Markus Pfeiffer, Kolpingsfamilie Höhenrain)

Abschied von Pfarrer Anton Fürstenberger

In Dankbarkeit und freundschaftlicher Verbundenheit nehmen wir Abschied von Pfr. i. R. Anton Fürstenberger.

Er hat bei uns in Aufkirchen seinen Ruhestand verbracht, war aber rastlos unterwegs zu Aushilfen im ganzen Dekanat. Wo irgend möglich hat er gerne geholfen und ist gekommen zur Hl. Messe, zu Taufen, Trauungen oder Beerdigungen. Besonders nahe lagen ihm die Schwachen, Alten und Kranken mit denen er regelmäßig im Malteserstift St. Josef die Hl. Messe gefeiert hat. Auch dort wird er eine große Lücke hinterlassen. Für alles, was er getan und geleistet hat in seiner einmaligen Art sei ihm ein herzliches „Vergelt’s Gott“ nachgerufen. Wir bitten alle um das Gebet für Pfr. Fürstenberger. Er möge ewiges Leben erlangen in der Herrlichkeit Gottes!

Am  Donnerstag, 28. Juni 2018 wird Pfr. Fürstenberger im Friedhof Zell nach dem Requiem in Ebenhausen zur letzten Ruhe gebettet. Weitere Details entnehmen Sie bitte der Traueranzeige.

Sterberosenkranz Mittwoch, 27. Juni 2018, 19.00 Uhr Pfarrkirche St. Georg Hohenschäftlarn
Seelenmesse Donnerstag, 28. Juni 2018, 10.00 Uhr Pfarrkirche St. Benedikt Ebenhausen
anschließend Beerdigung auf dem Friedhof in Ebenhausen-Zell

Pfarrer Wandachowicz 25 Jahre Priester

Pfarrer Piotr Wandachowicz, der nach 13-jähriger Tätigkeit im Pfarrverband Aufkirchen im letzten Jahr in die Pfarrei Germering versetzt wurde, feierte sein 25-jähriges Priesterjubiläum in alter Verbundenheit auch mit seinen ehemaligen „Schäflein“ in Höhenrain. In dem Dankgottesdienst mit Pfarrer Rupert Frania blickte er zurück auf das Pfingstfest 1993, wo er in Gnesen vom dortigen Erzbischof, einem Nachfolger von Kardinal Stefan Wyszynski zum Priester geweiht wurde. Seine Berufung verdankt er Pfarrer Thaddäus, dem ehemaligen Seelsorger seines Heimatortes Bromberg, wo er in der Pfarrkirche, die wie in Höhenrain dem Herzen Jesu geweiht ist, seine Primiz feierte. Die Begegnung mit solchen besonderen Menschen bis hin zu Papst Franziskus Weiterlesen