Seelsorge im Malteserstift und in der Marianne-Strauß-Klinik, Teil. 1

Malteser Stift St. Josef, Percha

Beitrag von Dr. Burgkard Döpfner

Selig, die Verständnis  zeigen für meinen stolpernden Fuß und meine lahmende Hand.

Selig, die begreifen, dass mein Ohr sich anstrengen muss, um alles aufzunehmen, was man zu mir spricht.

Selig, die zu wissen scheinen, dass meine Augen trüb und meine Gedanken träge sind.

Selig, die mit freundlichem Lächeln verweilen, um ein wenig mit mir zu plaudern.

Selig, die niemals sagen: „Das haben Sie mir heute schon zweimal erzählt.“

Selig, die mich erfahren lassen, dass ich geliebt, geachtet  und nicht allein gelassen bin.

Selig, die in ihrer Güte die Tage die mir noch bleiben erleichtern.

Diese Seligpreisungen kommen aus Afrika. Sie könnten auch von Bewohnern des Malteserstifts formuliert sein. Ich darf Ihnen, liebe Leser, ein Stück von meiner Arbeit und Erfahrung als Seelsorger, in den beiden Einrichtung, die sich auf dem Gebiet unserers Pfarrverbandes Aufkirchen befinden, vorstellen.

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500 Jahre Reformation – was feiern wir eigentlich?

Das nennt man Schulterschluss! Die Referenten und Vertreter der beiden Kirchen freuen sich über die humorvolle Darstellung der Annäherung der beiden Kirchen.

Dr. Wolfgang Schwab, Domkapitular a.D. und Dr. Stefan Koch ev. Pfarrer von Starnberg setzen die Reihe der Gesprächsabende im Pfarrheim Wangen über die Ökumene und das Reformationsjubiläum fort.

Stefan Koch schildert die historische Betrachtung Luthers im Laufe der 500 Jahre, der als Universitätsprofessor der Theologie mit seinen Thesen eine wissenschaftliche Diskussion und nicht eine Spaltung der Kirche auslösen wollte. Dabei wurde die Bedeutung und Würdigung Luthers neben der harten ablehnenden Haltung der Katholischen Kirche bestimmt von den politischen Verhältnissen und den Machtbestrebungen im Heiligen Römischen Reich mit den vielen deutschen Kleinstaaten. In den ersten 200 Jahren wurde Luther im Kurfürstentum Sachsen als Erneuerer gefeiert, in den folgenden 200 Jahren wurde seine sprachwissenschaftliche Bedeutung durch seine Bibelübersetzung in die verständliche Volkssprache gewürdigt und Weiterlesen

Veranstaltungen zum Reformationsgedenken

Herzliche ökumenische Einladung!

In bewährter ökumenischer Verbundenheit mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Berg am Starnberger See wollen wir die herzliche Einladung gerne mit Ihnen teilen. Nach der ökumenischen Gebetswoche für die Einheit der Christen im Januar, Herrn Dr. Peter Gauweilers Vortrag „Evangelisch in Bayern“ am 9. Februar 2017 und Pfarrerin Ursula Schwagers Erörterungen zu Luthers Rechtfertigungslehre am 9. März 2017 finden Sie hier die nächsten Veranstaltungen dieser Reihe:

16. März 2017, 19.30 Uhr im Katharina von Bora-Haus
Referat von Pfarrer Dr. Rainer Mogk, Peißenberg, ehemals Starnberg und Berg, zum Thema „Ich bin so frei – Luthers Wiederentdeckung christlicher Freiheit“ und, was diese heute für uns zu bedeuten hat.

23. März 2017, 19.30 Uhr im Katholischen Pfarrsaal Aufkirchen
Tu, was Du willst?“ Der Vortragstitel ist eine Anspielung auf „Liebe – und tu, was du willst!“ von Augustinus, dem großen altkirchlichen Lehrer Martin Luthers. Es geht um reformatorische Impulse für die Ethik heute. Prof. Dr. Reiner Anselm, Lehrstuhl für Systematische Theologie und Ethik, Ludwig-Maximilians-Universität München, eröffnet Perspektiven der Ethik heute und fragt, ob und wie reformatorische Impulse für heute fruchtbar gemacht werden können.

24. April und 9. Oktober 2017, jeweils um 20.00 Uhr im Katharina von Bora-Haus
Lektürekurs für theologisch Interessierte mit Pfarrer Habdank:
Wir lesen und besprechen die einschlägigen Passagen der zentralen Reformationsschrift Martin Luthers: „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ (1521). Der Text ist zur persönlichen Lektüre und Vorbereitung im Evangelischen Pfarramt kostenlos erhältlich.

Unser Pfarrverband und die Jugend

Jesus spricht mit den Jugendlichen (Mk 10,17-27). Beitrag von Resi Much

Firmlinge 2016

Es gibt eine wunderschöne Erzählung im Markusevangelium, die die Begegnung zwischen Jesus und einem jungen Menschen beschreibt. Diese Erzählung bringt sehr anschaulich die große Aufmerksamkeit Jesu gegenüber den jungen Menschen zum Ausdruck, gegenüber ihren Erwartungen, ihren Hoffnungen, und sie zeigt, wie groß sein Verlangen ist, den jungen Menschen persönlich zu begegnen und mit jedem von ihnen ins Gespräch zu kommen. Jesus unterbricht nämlich seinen Weg und stellt sich ganz jenem jungen Mann zur Verfügung, der von einem brennenden Wunsch getragen ist: Er will von Jesus wissen, wie soll er seinen Lebensweg gehen?

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Lebensmittelirrtümer – Augen auf beim Lebensmittelkauf

Lebensmittelirrtümer – Augen auf beim LebensmittelkaufDer Pfarrgemeinderat Aufkirchen lädt alle am Donnerstag, 16. März 2017, zu diesem interessanten Vortrag ein. Ernährungsberaterin Maria Pischeltsrieder informiert über Lebensmittel und deren Inhalte sowie über bewusstes Einkaufen.
Der Abend beginnt im Pfarrheim Aufkirchen um 19.30 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Inhalte:
Die Industrie will so kostengünstig wie möglich produzieren, leider wirkt sich dies häufig auf die Qualität der Lebensmittel aus.

Dieser Vortrag stellt Ihnen verschiedene Lebensmittel vor – die auch Sie vielleicht in Ihrem Einkaufskorb oder Regal liegen haben – und welche nicht regelmäßig konsumiert werden sollten. Sie erfahren allgemein interessantes über Weiterlesen