
Jesus besucht die kranke Schwiegermutter von Petrus
Im Jahr der Barmherzigkeit wurden wir von Papst Franziskus auf die Werke der Barmherzigkeit angesprochen. Eine davon heißt: „Alte und Kranke besuchen“. Diese Aufforderung beruht auf der Lehre Jesu: „Ich war krank und ihr habt mich besucht“ (Mt 25,36). In diesem Sinne haben wir in unserem Pfarrverband viele Initiativen für die Kranken und Alte ins Leben gerufen, die ich Ihnen gerne kurz vorstellen möchte.
- Monatliche Seelsorgerbesuche
Jeden ersten Freitag im Monat stehen wir als Seelsorger unseren Kranken und älteren Menschen mit einem Besuch zur Verfügung. Bei dem Besuch handelt es sich um ein Gespräch, das gemeinsame Gebet und die Hl. Kommunion, die der Seelsorger mitbringt.
Wir bieten den Besuch den Kranken aber auch den Senioren an, denen der Gang zur Kirchen zu schwer geworden ist.
Wünschen Sie für sich oder für Ihre Angehörigen einen Besuch, bitte rufen Sie uns im Pfarrbüro Aufkirchen an: Tel. 08151/9987980.
Der nächste Besuch findet am Freitag, dem 13. Januar, Vormittag und Nachmittag statt.

Das Jahr 2017 beginnt für unseren Pfarrverband mit einem wichtigen Schritt. Seit 2008 sind wir vier Pfarrgemeinden – Aufkirchen, Höhenrain, Percha und Wangen – gemeinsam als Pfarrverband unterwegs. Das bedeutet jede Pfarrgemeinde wurde in eine größere Struktur einbezogen, aber auch mit klaren Einstellungen. Was wir gemeinsam tun können, tun wir, und was wir auf der lokalen Ebene weiter brauchen, wollen wir pflegen und dort belassen. Zum Beispiel bleiben die Gottesdienste an Sonntagen und Festtagen in jeder Gemeinde erhalten, alle anderen Gottesdienste wurden aber aufeinander abgestimmt. Das gilt auch für die Organisation der Erstkommunion und der Firmung. Kurzum, auf der pastoralen und organisatorischen Ebene sind wir schon vernetzt und wir wollen es weiter entwickeln.
Am 30. Dezember feierte die Kirche das Fest der Heiligen Familie. Was tut sich in der Kirche in Bezug auf die Ehe und die Familie, besonders in den sogenannten „irregulären Situationen“? – von Hartmut Bannert.
Der 2. Weihnachtsfeiertag ist dem ersten christlichen Märtyrer gewidmet: dem heiligen Stephanus. Er ist neben dem Hl. Leonhard, der Tierpatron. Von den Umritten und der Pferdesegnungen an diesem Tag haben nur die allerwenigsten überlebt. Im Landkreis Starnberg nur noch in Mörlbach. Und wo noch ein Stephaniritt abgehalten wird, bestreiten ihn nicht nur die Bauernpferde, sondern die Pferde der umliegenden Reitervereine und der Reiterhöfe.
Am 2. Weihnachtsfeiertag um 17.00Uhr, zwei Tage vor dem Fest der Unschuldigen Kinder findet an der St. Anna Kapelle in Berg die traditionelle „Waldweihnacht“ mit der Kindersegnung statt. Hoffentlich am kalten Winterabend wollen wir „das warme Licht“ in die Herzen der kleinen und großen Menschen tragen. Die Kinder bekommen den Kindersegen, damit sie geschützt und gestärkt in das neue Jahr gehen. Wie immer sorgt das HNKNN Gebläse musikalisch für den besonderen weihnachtlichen Zauber. Zum Ausklang bei festlichen Klängen gibt es Punsch und Zeit für nette Gespräche.