Archiv des Autors: Heinz Diehl

Über Heinz Diehl

Webmaster bis Okt. 2021 - Pfarrverbandsratsvorsitzender 2012 bis 2018 heinz.diehl@pfarrgemeinde.hoehenrain.de

Herbergssuche 2015

Täglich sehen wir in den Nachrichten ankommende, erschöpfte Menschen. Sie haben ihre von jahrelangen Bürgerkriegen überzogenen Heimatländer verlassen, um ihr Leben und ihre Zukunft uns anzuvertrauen. Angesichts dieser großen gesellschaftlichen Herausforderung ist jede Hilfe notwendig.

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Die katholische Pfarrei Aufkirchen hat dem Landratsamt Starnberg einen Teil des Grundstücks „Am Huberfeld“ zur Errichtung von Flüchtlingsunterkünften zur Verfügung gestellt. Nachdem die Zeit drängte und der Markt für Wohncontainer zwischenzeitlich leer gefegt ist, war klar, dass man sich mit Zeltunterkünften behelfen muss. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Humus abgetragen, die Rohre für die Be- und Entwässerung verlegt und das Gelände dann planiert.
Die knapp 50 qm großen Zelte kommen von der Bundeswehr und wurden auch von Soldaten aufgebaut. Sie sind doppelwandig und damit auch wintertauglich. Der Boden ist isoliert, je zwei Zelte erhalten eine Heizungsanlage, die außerhalb der Zelte steht und von innen individuell geregelt werden kann. In einem Zelt kommen 16 Personen unter. Insgesamt können in der Anlage 128 Menschen untergebracht werden.
Die Küchenzelte werden mit Kochstellen und Spülmöglichkeiten, ausreichend für alle Bewohner ausgestattet. Die Sozialzelte sind mit Tischen und Stühlen bestückt. Die Reinigung der Anlage erfolgt durch eine externe Firma.
Die Verwaltung der Zeltunterkunft wird durch eine Firma übernommen, die auch einen eigenen Sicherheitsdienst zum Schutz der Zeltunterkunft und seiner Bewohner unterhält.

Bevor die ersten Gäste kommen, können alle Bürger die Wohnanlage besichtigen. Der Termin wird unter anderem auf der Website der Gemeinde Berg und dem Landratsamt Starnberg bekanntgegeben.   (Nachtrag: Besichtigung der Zeltunterkunft für die Bevölkerung am Freitag, 25.09.2015 von 15.00 bis 17.00 Uhr)

Der Asylhelferkreis Gemeinde Berg am Starnberger See übernimmt die weitere Betreuung der Gäste . Schon nach der Ankunft der ersten Flüchtlinge in Berg im Frühjahr dieses Jahres hat Iradj Teymurian, der selbst als Jugendlicher aus dem Iran nach Deutschland gekommen ist, Helfer um sich geschart, um den Neuankömmlingen ein möglichst schnelles Eingewöhnen in eine für sie völlig neue Welt zu ermöglichen. Diese Unterstützung wird nun auf die in Kürze ankommenden neuen Gäste ausgeweitet.
Wichtigstes Element der Hilfe ist der Deutschunterricht bzw. falls notwendig der Alphabetisierungskurs. Um möglichst schnell Deutsch sprechen zu können, ist aber auch die Möglichkeit zum Sprechen notwendig. Deshalb soll jedem Gast ein Pate zur Seite stehen, der sich regelmäßig Zeit nehmen kann, mit dem Gast deutsch zu sprechen und ihn auch mit unserer Lebensweise vertraut zu machen. Nur wer deutsch spricht und sich in unserer Gesellschaft zurechtfindet, hat die Chance, hier einen Arbeitsplatz zu finden und damit ein eigenständiges Leben zu führen.
Eine Kleidersammlung ist derzeit nicht notwendig. Für die Bedürfnisse des täglichen Lebens ist gesorgt. Sollten Dinge notwendig werden, wird der Helferkreis auf die Bürger zukommen. Mit einem planlosen Überschütten mit Hilfsgütern ist unseren Gästen nicht geholfen.
Weitere Informationen zum Helferkreis und seine Arbeit finden Sie unter der Homepage des Helferkreis Asyl Gemeinde Berg am Starnberger See.

Dort wird auch aktuell informiert, was gebraucht wird. Vielleicht wollen Sie dem Helferkreis auch beitreten? Eine Anmeldemöglichkeit besteht über die Homepage des Helferkreises.
Die Arbeit des Helferkreises wird ausschließlich durch Spenden finanziert, deshalb freut er sich über jede Unterstützung. Die Spenden werden z.B. für Lehrmaterialien für den Deutschunterricht, für MVV-Karten für die Asylbewerber oder Schulhefte für die Kinder ausgegeben. Die katholischen Gemeinden werden die Arbeit des Helferkreises finanziell unterstützen.

Text und Fotos: Eva Schickhaus

Betriebsausflug des Pfarrverbands nach Landsberg

Die Mitarbeiter des Pfarrverbandes Aufkirchen, die Angestellten und Helfer der Pfarreien Aufkirchen, Höhenrain, Percha und Wangen sowie die Kirchenpfleger und Vertreter der Pfarrgemeinderäte und des Pfarrverbandsrats waren bei ihrem Jahresausflug am 27.07.2015 im westlichen Oberbayern um Landsberg am Lech unterwegs. Mit Pfarrer Piotr Wandachowicz, Pater Josef Posch; Pfarrer Rupert Frania und Pfarrer Anton Fürstenberger war die Geistlichkeit des Pfarrverbands vertreten. Pfarrer Frania, der als Kaplan im Raum Fürstenfeldbruck gewirkt hatte, und Pfarrsekretärin Christine Wolf hatten die Fahrt und das Besichtigungsprogramm bestens vorbereitet.

Foto Anton Brunner

Besuch des Kerzenhauses Schlögl in Egling a.d.Paar

Die erste Station war der Wachshof Schlögl in Egling an der Paar mit einer großartigen Kerzenausstellung von Tauf- und Kommunionkerzen bis Grablichtern, Advents- und Osterkerzen, Teelichtern, Antimücken- und Duftkerzen und alles in den verschiedensten Farben und zum Teil mit kunstvollen Verzierungen. So war es nicht verwunderlich, dass manche Kerzenkreation für den Jahresablauf den Gefallen der Besucher und damit den Weg in den Pfarrverband Aufkirchen fand.

Foto Anton Brunner

Besichtigung der St. Benedikt-Kirche in Sandau

Bei der Besichtigung der St. Benedikt-Kirche in Sandau am Lech nahe Landsberg erläuterte Pfarrer Frania die Geschichte des auf das 8. Jahrhundert zurückgehenden romanischen Baus, der mit seinem teilweise unverputzten Tuff-Mauerwerk, einigen prähistorischen Fundstücken und einer lebensgroßen Figur des Hl. Benedikt liebevoll renoviert wurde.

Am Nachmittag schloss sich eine Führung über den Hauptplatz und die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Landsberg an. Die von Heinrich dem Löwen als neuer Lech-Übergang gegründete Stadt hat ihren mittelalterlichen Stadtkern mit den herrlichen farbigen Giebelhäusern, der Rokokofassade des Alten Rathauses und dem aus dem 13. Jahrhundert stammenden „Schönen Turm“ unbeschadet über die Kriege der Neuzeit erhalten. Die im gotischen Stil als Pfeilerbasilika im 15. Jahrhundert erbaute große Stadtpfarrkirche wurde im 17. Jahrhundert barockisiert und reich mit Altären und Stuck ausgestattet.

Foto Anton Brunner

Die Aufkirchner „PV-Aktiven“ am Hauptplatz von Landsberg/Lech

Foto Anton Brunner

Pfarrer Frania erläutert die Klosterkirche Fürstenfeld

Nach einem ungezwungenen Stadtbummel und Cafe-Besuch bei bestem Sommerwetter traten die Ausflügler die Rückfahrt an, die am Kloster Fürstenfeld in Fürstenfeldbruck noch einmal unterbrochen wurde, wo Pfarrer Frania über die Geschichte des Klosters berichtete und die reiche Ausstattung der bedeutenden Spätbarockkirche erläuterte.

Neben den grandiosen Deckenfresken von Cosmas Damian Asam und den Altären von Egid Quirin Asam wies Pfarrer Frania auf die überlebensgroße spätgotische „Trauben-Madonna“ hin, die in Stil und Darstellung an die Aufkirchner Madonna erinnert. Mit einem abschließenden Gebet und dem Singen eines Marienlieds, das in der großen Barockkirche einen ganz besonderen Klang entwickelte, bedankten sich die Mitglieder des Aufkirchner Pfarrverbands für den erlebnisreichen und eindrucksvollen Ausflugstag.

Foto Anton Brunner

Die Fürstenfelder „Traubenmadonna“

Text und Fotos PVR-Schriftführer Anton Brunner

Patrozinien im Pfarrverband

Percha feiert Christophorusfest

Wie versprochen setzen wir heute mit der Pfarrgemeinde Percha unsere Serie Patrozinien im Pfarrverband fort und danken unserem Pfarrverbands-Reporter Anton Brunner für Bericht und Fotos!

Foto Anton Brunner

Die Kirchengemeinde Percha feierte am Sonntag, 26. Juli das Patrozinium ihrer Pfarrkirche, die dem Hl. Chistophorus geweiht ist. Pfarrer Piotr Wandachowicz zelebrierte den Gottesdienst mit einer großen Schar von Ministranten und konnte dazu viele Besucher aus dem ganzen Pfarrverband Aufkirchen begrüßen. In seiner Predigt knüpfte er an die Legende des Hl. Christophorus an, der den Menschen auf ihrem schwierigen Weg half, das Ziel zu erreichen, der uns ein Beispiel gab, einander zu tragen, einander zu ertragen und wie auch Papst Franziskus fordert, einander zu helfen. Zur musikalischen Gestaltung führte der Perchaer Kirchenchor mit Solisten und Orchester unter der Leitung von Nils Schad die Orgelsolomesse von Joseph Haydn, sowie die Hymne von Felix Mendelssohn-Bartholdy „der Herr hat seinen Engeln befohlen“ auf. Dazu gaben Blechbläser ein Fanfarengeleit beim Ein- und Auszug.

Foto Anton Brunner

Nach dem Gottesdienst gab Pfarrer Wandachowicz den Christophorussegen weiter an eine große Zahl von vor dem Kirchenportal vorfahrenden Autos, Feuerwehrfahrzeugen und Motorrädern mit ihren Lenkern. Den anschließenden Empfang im Pfarrheim und Pfarrgarten mit kühlen Getränken, Grillschmankerl sowie Kaffee und Kuchen hatte Hubert Fersch und sein Team organisiert. Die Perchaer und ihre Gäste fühlten sich dabei bei angenehmen Temperaturen nach den Hitzetagen sichtlich wohl.

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Pfarrer Piotr Wandachowicz bei der Fahrzeugweihe vor der Perchaer Christophorus-Kirche – Foto (abr)

Ökumenisches Sommerfest

Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg am Starnberger See hatte eingeladen zum ökumenischen Sommerfest und alle waren gekommen, Alt und Jung, Kinder, Familien und Senioren, evangelische und katholische Christen, Einheimische und Zuagroaste, Gäste aus Afrika und Asien, Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte, galante Gastgeber sowie fleissige Helfer und Pfadfinder, Feuerwehr und Feuerspucker und viele, viele mehr.

Begonnen hatte der Nachmittag mit „Kunst und Floh” und fand seinen Höhepunkt gleich zum Auftakt des Festes um 17.17 Uhr mit einer gemeinsamen Andacht im Gemeindegarten hinter dem Katharina-von-Bora-Haus, zelebriert von Pfr. Johannes Habdank und musikalisch umrahmt von den Berger Blechbläsern.

Nach dem Aperitif zur Begrüssung wurden die Gäste mit einem vielseitigen und köstlichen Buffet verwöhnt und die Pfadfinder vom VCP (Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) Stamm Berg kümmerten sich am Grill mit Fleisch und Wurst um die Gäste.

Neben Tramoplinspringen, Kinderschminken, Drehleiter, Feuerspucken und Spielen für Kinder und Jugendliche gab es auch wieder Rätsel für Erwachsene und Kinder mit allerlei Sachpreisen. Unseren Pfarrverbandsratsvorsitzenden werden Sie den Rest des Sommers nun wohl nicht mehr oft in der Öffentlichkeit finden, den er hat hierbei ein Buch – DAS CHRISTENTUM – mit knapp sechshundert, eng bedruckten, Seiten gewonnen. 😉

Alles in allem ein sehr gelungenes Fest mit vielen angenehmen Begegnungen, geistreichem Austausch, freundschaftlicher Verbundenheit und das alles in sehr angenehmer und sommerlicher Atmosphäre.

Herzlichen Dank dem Veranstalter und allen die zum Gelingen beigetragen haben! 🙂

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gemeinsame Andacht mit Pfr. Habdank

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Ökumensiches Sommerfest im evangelsichen Gemeindegarten

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Fotos Iradj Teymurian

Ministrantenfahrt nach Berchtesgaden

004_4Die Minis aus Aufkirchen und Wangen sind mit anderen Ministranten aus den Dekanaten Bad Tölz und Wolfratshausen am 04.07.2015 nach Berchtesgaden gefahren.

Bei schwül-heißen 40°C war unser erstes Ziel das Salzbergwerk Berchtesgaden. Bei angenehmen 13°C erfuhren wir viel über den Abbau des Salzes im inneren der Alpen. Anschließend gab es ein kleines Eis aus der Schokoladenmanufaktur. Der Weg führte uns weiter zum Schloss Berchtesgaden. In der Kirche daneben hielten wir eine kleine Andacht ab. Danach gab es eine Schlossführung, bei der wir erfuhren, wie die Wittelsbacher Königsfamilie früher lebte.

Insgesamt war es ein schöner aber auch sehr heißer Tag, mit vielen tollen Ereignissen.

Fotos und Bericht von Franziska Huber. Als Begleitung waren mit dabei Frau Dr. Caroline Petz und Frau Dr. Anne Bucholtz.

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