Schlagwortarchiv: Aufkirchen

Asyl in Berg

Möglichkeit zur Besichtigung der Zeltunterkunft am Huberfeld in Berg

Die Gemeinde Berg und der Helferkreis Asyl Gemeinde Berg am Starnberger See informieren:

Am Huberfeld in Berg entsteht derzeit die zweite Zeltanlage zur Unterbringung von Asylbewerbern im Landkreis Starnberg. Die ersten Gäste werden dort voraussichtlich am 1. Oktober einziehen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich am Freitag, 25. September 2015 in der Zeit von 15 bis 17 Uhr ein Bild von der Unterbringung ihrer neuen Nachbarn machen. Landrat Karl Roth, Bergs Bürgermeister Rupert Monn und weitere Vertreter des Landratsamtes Starnberg und der Gemeinde Berg stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Eine Anmeldung zur Besichtigung ist nicht erforderlich.

Aktion „Minibrot“

Am Erntedankwochenende 3./4. Oktober 2015 werden nach den Gottesdiensten in Höhenrain und Aufkirchen „Minibrote“ verkauft. Der Erlös geht an das Projekt von Franz Baur, der in Brasilien unter anderem einige Kindergärten betreut.

Vergelt’s Gott und guten Appetit!

Caritas-Herbstsammlung 2015

In der Zeit vom 27. September bis 4. Oktober 2015 findet die Caritas-Herbstsammlung statt. In unserem Pfarrverband werden dann wieder Sammlungsbriefe eingeworfen.
Die Sammlungsgelder werden für die soziale Arbeit und soziale Aufgaben vor Ort verwendet. 40 Prozent verbleiben in der Pfarrgemeinde und 60 Prozent gehen an die örtliche Caritas, die damit Menschen in Not unterstützt und Dienste finanziert, die nicht genügend öffentliche Förderung erhalten.
Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Großzügigkeit!

Herbergssuche 2015

Täglich sehen wir in den Nachrichten ankommende, erschöpfte Menschen. Sie haben ihre von jahrelangen Bürgerkriegen überzogenen Heimatländer verlassen, um ihr Leben und ihre Zukunft uns anzuvertrauen. Angesichts dieser großen gesellschaftlichen Herausforderung ist jede Hilfe notwendig.

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Die katholische Pfarrei Aufkirchen hat dem Landratsamt Starnberg einen Teil des Grundstücks „Am Huberfeld“ zur Errichtung von Flüchtlingsunterkünften zur Verfügung gestellt. Nachdem die Zeit drängte und der Markt für Wohncontainer zwischenzeitlich leer gefegt ist, war klar, dass man sich mit Zeltunterkünften behelfen muss. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Humus abgetragen, die Rohre für die Be- und Entwässerung verlegt und das Gelände dann planiert.
Die knapp 50 qm großen Zelte kommen von der Bundeswehr und wurden auch von Soldaten aufgebaut. Sie sind doppelwandig und damit auch wintertauglich. Der Boden ist isoliert, je zwei Zelte erhalten eine Heizungsanlage, die außerhalb der Zelte steht und von innen individuell geregelt werden kann. In einem Zelt kommen 16 Personen unter. Insgesamt können in der Anlage 128 Menschen untergebracht werden.
Die Küchenzelte werden mit Kochstellen und Spülmöglichkeiten, ausreichend für alle Bewohner ausgestattet. Die Sozialzelte sind mit Tischen und Stühlen bestückt. Die Reinigung der Anlage erfolgt durch eine externe Firma.
Die Verwaltung der Zeltunterkunft wird durch eine Firma übernommen, die auch einen eigenen Sicherheitsdienst zum Schutz der Zeltunterkunft und seiner Bewohner unterhält.

Bevor die ersten Gäste kommen, können alle Bürger die Wohnanlage besichtigen. Der Termin wird unter anderem auf der Website der Gemeinde Berg und dem Landratsamt Starnberg bekanntgegeben.   (Nachtrag: Besichtigung der Zeltunterkunft für die Bevölkerung am Freitag, 25.09.2015 von 15.00 bis 17.00 Uhr)

Der Asylhelferkreis Gemeinde Berg am Starnberger See übernimmt die weitere Betreuung der Gäste . Schon nach der Ankunft der ersten Flüchtlinge in Berg im Frühjahr dieses Jahres hat Iradj Teymurian, der selbst als Jugendlicher aus dem Iran nach Deutschland gekommen ist, Helfer um sich geschart, um den Neuankömmlingen ein möglichst schnelles Eingewöhnen in eine für sie völlig neue Welt zu ermöglichen. Diese Unterstützung wird nun auf die in Kürze ankommenden neuen Gäste ausgeweitet.
Wichtigstes Element der Hilfe ist der Deutschunterricht bzw. falls notwendig der Alphabetisierungskurs. Um möglichst schnell Deutsch sprechen zu können, ist aber auch die Möglichkeit zum Sprechen notwendig. Deshalb soll jedem Gast ein Pate zur Seite stehen, der sich regelmäßig Zeit nehmen kann, mit dem Gast deutsch zu sprechen und ihn auch mit unserer Lebensweise vertraut zu machen. Nur wer deutsch spricht und sich in unserer Gesellschaft zurechtfindet, hat die Chance, hier einen Arbeitsplatz zu finden und damit ein eigenständiges Leben zu führen.
Eine Kleidersammlung ist derzeit nicht notwendig. Für die Bedürfnisse des täglichen Lebens ist gesorgt. Sollten Dinge notwendig werden, wird der Helferkreis auf die Bürger zukommen. Mit einem planlosen Überschütten mit Hilfsgütern ist unseren Gästen nicht geholfen.
Weitere Informationen zum Helferkreis und seine Arbeit finden Sie unter der Homepage des Helferkreis Asyl Gemeinde Berg am Starnberger See.

Dort wird auch aktuell informiert, was gebraucht wird. Vielleicht wollen Sie dem Helferkreis auch beitreten? Eine Anmeldemöglichkeit besteht über die Homepage des Helferkreises.
Die Arbeit des Helferkreises wird ausschließlich durch Spenden finanziert, deshalb freut er sich über jede Unterstützung. Die Spenden werden z.B. für Lehrmaterialien für den Deutschunterricht, für MVV-Karten für die Asylbewerber oder Schulhefte für die Kinder ausgegeben. Die katholischen Gemeinden werden die Arbeit des Helferkreises finanziell unterstützen.

Text und Fotos: Eva Schickhaus

Patrozinien im Pfarrverband

Pfarrei Aufkirchen feiert Patrozinium

Am Mariä-Himmelfahrtstag, am Tag als der lang ersehnte Regen kam, feierte die Pfarrei Aufkirchen ihr Patroziniumsfest. Beim Hauptgottesdienst am Vormittag brannte die Sonne noch wie seit Tagen und Wochen vom Himmel, am späten Abend, als zum Abschluss des Marienfeiertages die Lichterprozession zur Lindenallee stattfinden sollte, kam der Regen.

Foto: Anton Brunner

Der Festgottesdienst an Mariä Himmelfahrt in der voll besetzten Aufkirchener Pfarrkirche

Den Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Rupert Frania zusammen mit dem gerade aus dem Urlaub zurückgekehrten Pfarrer Piotr Wandachowicz, Kaplan David Mehlich und Diakon Karl-Heinz Weber. In seiner Predigt sprach Pfarrer Franja das Wort Gottes an das einfache Mädchen Maria an, die durch die mutige Annahme des Wortes mit der Fülle des Geistes und der Gnade zur „wunderschön Prächtigen“ wurde, die von den Menschen verehrt wird und die ihnen Hoffnung für das Leben vor und nach dem Tode gibt. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst vom Aufkirchener Kirchenchor und Streichorchester mit der Missa Brevis in d von Wolfgang A. Mozart, sowie mit Auszügen aus Händels Concerto Grosso unter der Leitung von Matthias Bauernfeind.

Foto: Anton Brunner

Pfarrer Rupert Franja segnet die Kräuterbuschen (rechts daneben: Diakon Karl-Heinz Weber, Kaplan David Mehlich und Pfarrer Piotr Wandachowicz)

Die traditionelle Segnung der Kräuterbuschen, die von den Mitgliedern des Frauenbundes wieder mit viel Liebe vorbereitet und verteilt wurden, beendete die Feier. Bei der abendlichen Marienandacht in der Pfarrkirche bedauerte Pfarrer Wandachowicz das Ausfallen der Lichterprozession, die von den Vereinen und der Blasmusik vorbereitet war, zeigte sich aber auch dankbar für den von der Natur so dringend benötigten Regen.