Liebe Christen
in unserem Pfarrverband Aufkirchen am Starnberger See!
Hat Sie um die Osterzeit mein Brief zum Jahr der Barmherzigkeit – mit ein paar Einlagen, z.B. mit der Verkündigungsbulle Misericordiae vultus – erreicht?
Auf Initiative und auch dank großer Unterstützung von manchen von Ihnen konnte ich fast 2500 Briefe an Sie verschicken. Vielleicht waren Sie verwundert und fragten sich:
WARUM?
Die Antwort finden Sie in den Worten von Papst Franziskus in seinem Schreiben Evangelii Gaudium, Freude des Evangeliums!
Er schreibt: „Die evangelisierende Gemeinde spürt, dass der Herr die Initiative ergriffen hat, ihr in der Liebe zuvorgekommen ist (vgl. 1 Joh 4,10), und deshalb weiß sie voranzugehen, versteht sie, furchtlos die Initiative zu ergreifen, auf die anderen zuzugehen, die Fernen zu suchen und zu den Wegkreuzungen zu gelangen, um die Ausgeschlossenen einzuladen. Sie empfindet einen unerschöpflichen Wunsch, Barmherzigkeit anzubieten – eine Frucht der eigenen Erfahrung der unendlichen Barmherzigkeit des himmlischen Vaters und ihrer Tragweite.“

rn wurde das Evangelium in einer Weise weitergesagt, wie es ihnen entspricht.
urgie des Palmsonntags lehrt uns, dass der Herr uns nicht durch einen triumphalen Einzug oder durch mächtige Wundertaten gerettet hat, sondern er »entäußerte« und »erniedrigte« sich (Phil 2,7.8). Diese beiden Verben sagen uns, bis zu welchem äußersten Punkt die Liebe Gottes zu uns gegangen ist. Jesus entäußerte sich: Er verzichtete auf die Herrlichkeit des Gottessohns und wurde der Menschensohn, um in allem solidarisch mit uns Sündern zu sein, er, der ohne Sünde ist. Nicht nur das. Er lebte unter uns »wie ein Sklave« (V. 7), nicht als König, noch als Fürst, sondern als Diener.
nen draußen vor der Kirche am Kreuz.