Schlagwort-Archive: Spirituelles

Die Karwoche: eine Einführung und eine Einladung

Die Karwoche ist Herzstück und Ziel der österlichen Fastenzeit. Sie ist die Woche unmittelbar vor Ostern. Innerhalb der Karwoche, der “Heiligen Woche”, sind der Palmsonntag, Gründonnerstag und der Karfreitag sowie die Osternacht besondere Höhepunkte. Die Zeit vom Gottesdienst am Abend des Gründonnerstag bis zur Osternacht heißt das “triduum paschale”, die drei Tage der “Feier des Leidens, Sterbens und der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus”.

Der Palmsonntag

Der Palmsonntag eröffnet die Heilige Woche. Er erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem. Die Menschen empfangen ihn als König. Sie reißen Palmzweige ab und begrüßen ihn mit dem messianischen Hosanna-Ruf. Am Beginn des Palmsonntags-Gottesdienstes steht daher bis heute die Palmweihe. In unseren Breiten werden dafür Buchsbaumzweige genommen, die man zu Hause als Zeichen des letztendlichen Sieges Christi hinter das Kreuz hängt. An die Palmweihe schließt sich die Palmprozession in die bzw. in der Kirche an. Am Palmsonntag wird dann bereits die Passion vorgelesen.

Unten finden Sie eine Einführung in die Karwoche.

Für die Kinder würden wir die Einführung auf www.katholisch.de empfehlen.

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„24 Stunden für den Herrn“

Die Nähe und die Zärtlichkeit des verzeihenden Vaters entdecken

Papst Franziskus nimmt einem Mann in Assisi die Beichte ab. Foto: KNA

Eine Zeit des Betens und der Vorbereitung auf Ostern ist die Fastenzeit. Um das stärker ins Bewusstsein aller Katholiken zu rücken, lädt Papst Franziskus in der kommenden vierten Fastenwoche zu einer weltweiten Gebetsaktion ein. „24 Stunden für den Herrn – Gott, reich an Erbarmen“ lautet das Motto der Veranstaltung des päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung, die dieses Jahr zum vierten Mal stattfindet.

Aufgerufen hatte der Papst dazu in seiner Botschaft zur Fastenzeit, in der er feststellte, dass jeder Einzelne der Versuchung der Gleichgültigkeit ausgesetzt sei. „Wir sind von den erschütternden Berichten und Bildern, die uns das menschliche Leid erzählen, gesättigt und verspüren zugleich unser ganzes Unvermögen einzugreifen,“ so Franziskus.

Auch in seinem Schreiben „Misericordia und misera“ erinnert Papsts an seine Initiative:

„Eine günstige Gelegenheit kann die Feier der Initiative „24 Stunden für den Herrn“ unmittelbar vor dem 4. Fastensonntag sein. Sie findet bereits eine breite Zustimmung in den Diözesen und bleibt ein starker pastoraler Aufruf, um das Sakrament der Beichte intensiv zu erleben“, vgl. MM 11.

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Botschaft des Papstes und Hirten Brief des Kardinals

23. Bostschaft  von Papst Franziskus zur österlichen Bußzeit 2017

Liebe Brüder und Schwester,

die österliche Bußzeit ist ein Neuanfang, ein Weg, der zu einem sicheren Ziel führt: zum Pascha der Auferstehung, zum Sieg Christi über den Tod. Und immer richtet diese Zeit eine nachdrückliche Einladung  zur Umkehr an uns: Der Christ ist aufgerufen, „von ganzem Herzen“ (Joel 2, 12) zu Gott zurückzukehren, um sich nicht mit einem mittelmäßigen Leben zufriedenzugeben, sondern in der Freundschaft mit dem Herrn zu wachsen.

Hier finden Sie Botschaft des Papstes.

24. Hirtenbrief zu Beginn der österlichen Bußzeit 2017 von Kard. Reinhard Marx

Liebe Schwester und Brüder,

die Frage nach Gott gehört zu den großen Fragen der Menschheit. Seit es Menschen gibt, suchen sie nach etwas, das über sie selbst hinausgeht, suchen Antworten auf die Frage, woher sie kommen und wohin sie gehen. Die Gottesfrage ist der Anfang und das Zentrum aller Religionen. Wenn wir das Wort „Gott“ aussprechen, kommen in unserem Herzen, in unserer Phantasie, in unserer Vorstellungskraft verschiedene Bilder und Empfindungen nach oben. Haben sie etwas zu tun mit der Wirklichkeit Gottes? Können sie uns Auskunft geben darüber, wer Gott ist?

Hier finden Sie den Hirten Brief 2017.

 

Fastenzeit. Zeit zum Hören

Die erste Voraussetzung, den Weg des Glaubens zu gehen, ist das HÖREN. Beitrag von Jutta Buhmann

Einer Einladung zur Studiobesichtigung von „Radio Horeb“ in Balderschwang sind wir dieser Tage vor Ort gefolgt und haben uns über den Radiosender mit christlicher Ausrichtung, deren täglicher Programmablauf und Philosophie (mit der Übertragung von Gebetszeiten, Morgenlob, Angelus, liturgische Texte, Nachrichten, Musik und einem unterhaltsamen Programm möchte der Rundfunksender auf die Schönheit und den Reichtum unseres christlichen Glaubens aufmerksam machen und uns auf unserem Lebensweg helfen) informiert. Die Sendungen orientieren sich am Lehramt der katholischen Kirche.

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Einladung auf den Weg des Fastens

Ist Fasten auch für mich?

Die Fastenzeit bezeichnet die österliche Bußzeit, die 40 Tage dauernde Vorbereitung auf Ostern. Sie beginnt unmittelbar nach dem Fasching mit dem Aschermittwoch und einem starken Zeichen der Ascherauflegung und endet mit der Osternacht. In unserem Pfarrverband beginnen wir heute mit den Gottesdiensten:

in Percha um 18.30, in Aufkirchen um 19.00 und in Höhenrain um 19.00.

Wir Christen sollen in der Fastenzeit als äußeres Zeichen von Buße und Besinnung auf Dinge verzichten, die uns angenehm und lieb sind. Wozu?

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Exerzitien im Alltag

Fastenbegleiter 2017Exerzitien im Alltag – Fastenzeit 2017

Unter dem Motto des diesjährigen Fastenbegleitheftes der Katholischen Landvolk Bewegung: „Frei und mutig – Begrenzt und stur – Martin Luther“, bietet die Kolpingsfamilie erneut Exerzitien im Alltag an. Im Jahr des Reformationsgedenkens 1517 – 2017 wollen wir uns mit der Person und dem Gedankengut Martin Luthers auseinandersetzen und erneuernde Impulse für unser Leben entdecken.

Sie erhalten am ersten Abend ein Begleitheft für die tägliche Meditation. Sie benötigen nur ein wenig Zeit für sich selber – mehr nicht! Weiterlesen

Die Logik des Mitgefühls: Begleiten, Unterscheiden…

2. Februar, Fest Darstellung des Herrn, sog. Lichmessfest, Hl. Familie mit dem Kind, das das Licht der Welt ist.

Es geht doch…

Die deutschen Bischöfe haben am 1. Februar 2017 das Wort „,Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche‘ – Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia“ veröffentlicht (der Text Amoris laetitia liegt in unseren Kirchen aus; er kann auch über die Pfarrbüros angefordert werden).  Sie haben über die Bedeutung und Wegweisung dieses Dokumentes in den vergangenen Monaten lang und intensiv beraten.

Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach den Schlussfolgerungen, die sich für die Ehe- und Familienpastoral in der Kirche Deutschlands ergibt. Weiterlesen

Gedanken zum Artikel „Was ist Gott?“, SZ vom 5./6. Januar 2017


Vor Kurzem erschien im Bayern-Teil der Süddeutschen Zeitung der Artikel „Was ist Gott“? 25 Personen aus verschiedenen Bereichen wurden nach ihrer Sichtweise gefragt, und man hält ein (typisches?) Spektrum heutiger Antworten.

Anselm Grün (Benediktinerpater in Kloster Münsterschwarzach) darf natürlich nicht fehlen, er ist ganz christlicher Mystiker wenn er sagt: „Für mich ist Gott das absolute Geheimnis […]. Er ist persönlich und überpersönlich, er ist Grund allen Seins und ist doch auch ein Du“.

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Senioren und Krankeseelsorge. Begegnung tut gut.

Jesus besucht die kranke Schwiegermutter von Petrus

Im Jahr der Barmherzigkeit wurden wir von Papst Franziskus auf die Werke der Barmherzigkeit angesprochen. Eine davon heißt: „Alte und Kranke besuchen“. Diese Aufforderung beruht auf der Lehre Jesu: „Ich war krank und ihr habt mich besucht“ (Mt 25,36). In diesem Sinne haben wir in unserem Pfarrverband viele Initiativen für die Kranken und Alte ins Leben gerufen, die ich Ihnen gerne kurz vorstellen möchte.

  • Monatliche Seelsorgerbesuche

Jeden ersten Freitag im Monat stehen wir als Seelsorger unseren Kranken und älteren Menschen mit einem Besuch zur Verfügung. Bei dem Besuch handelt es sich um ein Gespräch, das gemeinsame Gebet und die Hl. Kommunion, die der Seelsorger mitbringt.

Wir bieten den Besuch den Kranken aber auch den Senioren an, denen der Gang zur Kirchen zu schwer geworden ist.

Wünschen Sie für sich oder für Ihre Angehörigen einen Besuch, bitte rufen Sie uns im Pfarrbüro Aufkirchen an: Tel. 08151/9987980.

Der nächste Besuch findet am Freitag, dem 13. Januar, Vormittag und Nachmittag statt.

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Die Schönheit der Ehe und der Familie

Am 30. Dezember feierte die Kirche das Fest der Heiligen Familie. Was tut sich in der Kirche in Bezug auf die Ehe und die Familie, besonders in den sogenannten „irregulären Situationen“? –  von Hartmut Bannert.

  • Im Oktober 2015 ging die Bischofsynode zum Thema „Ehe, Liebe und Sexualität“ zu Ende. Viele Katholiken hatten sich von dieser Synode klare Antworten insbesondere zu den Themen Geschiedene – Wiederverheiratete, Homosexualität etc. erwartet – sie wurden vielleicht enttäuscht. Besonders dieses Kapitel blieb in bisheriger Unverbindlichkeit: Eingliederung in die Kirche „Ja“ – Zugang zu den Sakramenten „Nein“.

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