Schlagwort-Archive: Seelsorge

So weit in den Süden … ?!

Pfr. Albert Zott

Pfr. Albert Zott

„So weit in den Süden?“, hat meine Schwester gesagt, als sie erfuhr, dass ich als Pfarrer zu Ihnen in den Pfarrverband komme.

Tatsächlich hat sich mein Lebensweg immer weiter von der niederbayerischen Heimat entfernt und sich nach Süden bewegt: geboren in Langquaid, aufgewachsen in Großmuß am Rande der Holledau, Gymnasium bei den Benediktinern in Rohr, Studium in München, Priesterweihe in Freising, Kaplanszeit in Taufkirchen/Vils, Pfarrer für Gehörlose und Schwerhörige in der Erzdiözese, Pfarrer in Pasing Maria Schutz und St. Hildegard, Krankenhauspfarrer am Städtischen Klinikum Bogenhausen. Viele verschiedene Orte mit unterschiedlichen Tätigkeiten und unterschiedlichen
Menschen.

Und jetzt darf ich ab 1. September meinen priesterlichen Dienst im Pfarrverband Aufkirchen antreten. Weiterlesen

Mit Kardinal kraftvoll gefeiert

Firmlinge mit dem Herrn Kard. Marx nach dem Festgottesdienst

Kard. Marx firmt 32 Jugendliche aus dem Pfarrverband

Wie es angekündigt war, hat unser Pfarrverband gestern den Festgottesdienst mit dem Herrn Kard. Reinhard Marx in Percha gefeiert.

 

Sichtlich erfreut über den Besuch und den Festgottesdienst mit den Firmlingen hat Herr Kardinal in seiner Predigt die großen Geschenke,  die uns allen gegeben sind angesprochen: das große Geschenkt des Lebens; das Geschenk des Glaubes und das Geschenk der Liebe!

„Alle sind wir mit diesen Gaben beschenkt; Niemand ist ausgeschlossen“, so Herr Kardinal. Das Leben als Geschenkt als Gabe und Aufgabe zugleich zu erkennen und zu feiern, war ein großes Anliegen des Herrn Kardinals. Genauso wie sein Anliegen war es auch: Alle Anwesende sollen sich angesprochen fühlen…egal auf welcher Etappe des Lebens sie sich befinden…wir gehören als Christen zusammen; wir bleiben aufeinander offen.

 

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Firmung 2017

Am kommenden Samstag werden 33 Mädchen und Buben im Alter von 14 Jahren von Kard. Reinhard Marx in einem Festgottesdienst in Percha gefirmt. Der Gottesdienst beginnt um 10.00 Uhr.

Was heißt eigentlich Firmung?

 

Das Wort kommt vom lateinischen „firmare“ und heißt übersetzt bestärken, festigen, ermutigen. Die Firmung ist das Sakrament der Bestärkung des jungen Menschen in seinem Christsein. Die Kraft des Heiligen Geistes verleiht Standvermögen und ermutigt, Verantwortung für sich und die Gemeinschaft zu übernehmen. Das Sakrament der Firmung vertieft in besonderer Weise den Übergang  vom Kindsein zum Erwachsenwerden.

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Seelsorge im Malteserstift und in der Marianne-Strauß-Klinik, Teil. 2

Beitrag Dr. Burgkard Döpfner

A L L E S

ALLES WAS ICH HABE, DAS HABE ICH NICHT MEHR – UND WAS ICH EINMAL KONNTE, VERMISSE ICH SO SEHR. ICH HABE ZWAR ZWEI BEINE, DOCH BLEIBE ICH OFT STEHN – UND KANN DANN KEINEN SCHRITT ALLEINE WEITERGEHN.

HAB ARME UND AUCH HÄNDE, DIE MACHEN WAS SIE WOLLEN NUR SELTEN TUN SIE DAS, WAS SIE GERADE SOLLEN. ICH HABE EINEN KÖRPER, DER MIR NICHT MEHR GEHÖRT. DIE INNERE VERBINDUNG ZU IHM, DIE IST GESTÖRT.

IM KOPF HABE ICH GEDANKEN, DIE ICH GERNE SAGEN WILL. KANN MAN MICH NICHT VERSTEHEN, DANN BLEIB ICH LIEBER STILL. IM HERZEN HAB ICH SORGEN, DIE ICH NICHT JEDEM SAG – SONST MÜSSTE ICH WOHL JAMMERN, DEN LIEBEN LANGEN TAG.

UND TROTZDEM HABE ICH HUMOR, DER IST MIR NOCH GEBLIEBEN. DRUM BIN ICH MIT MEINEM LEBEN TROTZ ALLEDEM ZUFRIEDEN.  Weiterlesen

Familiengottesdienst in Aufkirchen

Zur Vorbereitung auf den kommenden Muttertag bereiteten die Kinder der Kinderkirche einen Dank-Sonntag für die Mütter vor. Zu Beginn des Gottesdienstes bekamen alle Kinder am Eingang eine Blume in die Hand, die sie der Muttergottes an den Seitenaltar vorbringen durften. Hierbei wurden sie von einem 5jährigen Mädchen auf dem Cello musikalisch begleitet.Die Kinder vom kath. Kindergarten Aufkirchen trugen zwei eingeübte Lieder vor.

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Einladung zur Kinderkirche (KIKI)

Wir laden herzlich ein zur Kinderkirche

am 07. Mai 2017 um 10:30 Uhr.

Diesmal bleiben wir in der Kirche und feiern gemeinsam einen Familiengottesdienst, mitgestaltet vom kath. Kindergarten St. Maria Aufkirchen.

Die Kinder gestalten für die Mütter einen besonderen Dank-Sonntag….

Seid dabei und feiert mit!

Ein Jahr her und doch so aktuell

Bitte nicht ad acta ablegen! von Pfr. Piotr Wandachowicz

„Habe Herz und schaue oft in dein Herz“. Bild aus dem Kindergarten Aufkirchen

Ein Jahr ist seit der Veröffentlichung „Amoris laetitia. Die Freude der Liebe“ am 8. April 2016 vergangen. Ein Jahr, in dem eigentlich kein Bericht, kein Kommentar und kein Interview zum Nachsynodalen Schreiben des Papstes ohne sie auskam: die wiederverheirateten Geschiedenen. Eine Fußnote (Fußnote 351!) wurde zum Grund für zweifelnde Kardinäle, für den lauten Ruf nach Leitlinien, Handreichungen und Revidieren!

Doch „Amoris laetitia“ ist mehr.

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„24 Stunden für den Herrn“

Die Nähe und die Zärtlichkeit des verzeihenden Vaters entdecken

Papst Franziskus nimmt einem Mann in Assisi die Beichte ab. Foto: KNA

Eine Zeit des Betens und der Vorbereitung auf Ostern ist die Fastenzeit. Um das stärker ins Bewusstsein aller Katholiken zu rücken, lädt Papst Franziskus in der kommenden vierten Fastenwoche zu einer weltweiten Gebetsaktion ein. „24 Stunden für den Herrn – Gott, reich an Erbarmen“ lautet das Motto der Veranstaltung des päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung, die dieses Jahr zum vierten Mal stattfindet.

Aufgerufen hatte der Papst dazu in seiner Botschaft zur Fastenzeit, in der er feststellte, dass jeder Einzelne der Versuchung der Gleichgültigkeit ausgesetzt sei. „Wir sind von den erschütternden Berichten und Bildern, die uns das menschliche Leid erzählen, gesättigt und verspüren zugleich unser ganzes Unvermögen einzugreifen,“ so Franziskus.

Auch in seinem Schreiben „Misericordia und misera“ erinnert Papsts an seine Initiative:

„Eine günstige Gelegenheit kann die Feier der Initiative „24 Stunden für den Herrn“ unmittelbar vor dem 4. Fastensonntag sein. Sie findet bereits eine breite Zustimmung in den Diözesen und bleibt ein starker pastoraler Aufruf, um das Sakrament der Beichte intensiv zu erleben“, vgl. MM 11.

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Seelsorge im Malteserstift und in der Marianne-Strauß-Klinik, Teil. 1

Malteser Stift St. Josef, Percha

Beitrag von Dr. Burgkard Döpfner

Selig, die Verständnis  zeigen für meinen stolpernden Fuß und meine lahmende Hand.

Selig, die begreifen, dass mein Ohr sich anstrengen muss, um alles aufzunehmen, was man zu mir spricht.

Selig, die zu wissen scheinen, dass meine Augen trüb und meine Gedanken träge sind.

Selig, die mit freundlichem Lächeln verweilen, um ein wenig mit mir zu plaudern.

Selig, die niemals sagen: „Das haben Sie mir heute schon zweimal erzählt.“

Selig, die mich erfahren lassen, dass ich geliebt, geachtet  und nicht allein gelassen bin.

Selig, die in ihrer Güte die Tage die mir noch bleiben erleichtern.

Diese Seligpreisungen kommen aus Afrika. Sie könnten auch von Bewohnern des Malteserstifts formuliert sein. Ich darf Ihnen, liebe Leser, ein Stück von meiner Arbeit und Erfahrung als Seelsorger, in den beiden Einrichtung, die sich auf dem Gebiet unserers Pfarrverbandes Aufkirchen befinden, vorstellen.

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Unser Pfarrverband und die Jugend

Jesus spricht mit den Jugendlichen (Mk 10,17-27). Beitrag von Resi Much

Firmlinge 2016

Es gibt eine wunderschöne Erzählung im Markusevangelium, die die Begegnung zwischen Jesus und einem jungen Menschen beschreibt. Diese Erzählung bringt sehr anschaulich die große Aufmerksamkeit Jesu gegenüber den jungen Menschen zum Ausdruck, gegenüber ihren Erwartungen, ihren Hoffnungen, und sie zeigt, wie groß sein Verlangen ist, den jungen Menschen persönlich zu begegnen und mit jedem von ihnen ins Gespräch zu kommen. Jesus unterbricht nämlich seinen Weg und stellt sich ganz jenem jungen Mann zur Verfügung, der von einem brennenden Wunsch getragen ist: Er will von Jesus wissen, wie soll er seinen Lebensweg gehen?

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