Schlagwort-Archive: Flucht und Asyl

Das Kreuz vor der Wahl

Polit-Talk in Freising und im Internet – mk online informiert

Polit-Talk in Freising - mk online

Polit-Talk soll Hilfestellung für das Kreuz bei der Bundestagswahl geben.

Das Jammern und Wehklagen ist groß. Und laut. Und berechtigt. Der Frust sitzt tief, das lässt sich weder übersehen, noch überhören: Politik, ach bleib mir weg! Die machen doch eh alle, was sie wollen! Wählen geh ich schon lange nicht mehr.

Klar, auf der Verdrossenheit lässt sich bequem ausruhen. Für alle diejenigen allerdings, die es sich nicht ganz so leicht machen wollen, gibt es jetzt ein einmaliges Angebot der Stiftung Bildungszentrum auf dem Freisinger Domberg und dem katholischen Medienhaus Sankt Michaelsbund. Am Freitag, 21. Juli 2017, haben die beiden Organisatoren nämlich einen veritablen Polit-Talk auf die Beine gestellt. Im Vorfeld der Bundestagswahl diskutieren Kirchenvertreter und Politiker auf dem Freisinger Domberg über Themen wie Flucht, Umwelt und soziale Gerechtigkeit. Mehr dazu bei mk online

Übrigens kann man seine Fragen und Anmerkungen auch über die Sozialen Medien ein- und anbringen, Weiterlesen

Nennen wir sie Gäste

Evangelische Perspektiven – Flucht und Vertreibung

Evangelsiche Perspektiven Bayern 2Heute Morgen im Radio – Bayern 2 – erst Katholische Welt und gleich im Anschluss Evangelische Perspektiven. Aber halt, die Stimme kennen wir doch: Iradj Teymurian, Mitglied im Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Berg am Starnberger See und Initiator und Leiter des Asylhelferkreis Gemeinde Berg am Starnberger See. Weiterlesen

Asyl in Berg

Deutschkurs – Kolpingsfamilie unterstützt Arbeit des Helferkreises

Unter dem Titel „Unsere Gäste aus Unterberg besuchen Deutschkurs in München“ berichtet am 21.10.2015 der Helferkreis der Gemeinde Berg über drei afrikanische Männer, die seit März in Unterberg leben und jetzt noch intensiver Deutsch lernen können. Jeden Tag haben sie vier Stunden Unterricht an der VHS München. Weiterlesen

Asyl in Berg

Täglich erreichen uns neue Informationen über die Situation der Flüchtlinge. Auch in unserer Gemeinde tut sich vieles. Vom Asylhelferkreis der Gemeinde Berg haben wir erfahren, dass letzte Woche die ersten Familien angekommen sind, am 13. Oktober vier Familien (drei syrische und eine afghanische) und am 14. Oktober eine weitere afghanische Familie und eine nigerianische Familie.

Seit gestern gibt es auf der Huberfeld-Wiese WLAN. Dies ist möglich, weil – und das finden wir toll – sich einige Anwohner bereit erklärten, ihren Internet-Anschluss mit den Gästen zu teilen. In den nächsten Tagen soll durch weitere Sender der Empfang verbessert werden.

logo-asylhelferkreisWenn Sie sich über die aktuelle Situation informieren wollen, und dazu laden wir Sie ein, schauen Sie bitte auf die Internetseite des Helferkreises: http://asyl-in-berg.de

Vielleicht können Sie auch etwas beitragen.

Ihr Pfarrer Piotr Wandachowicz

Asyl in Berg

Möglichkeit zur Besichtigung der Zeltunterkunft am Huberfeld in Berg

Die Gemeinde Berg und der Helferkreis Asyl Gemeinde Berg am Starnberger See informieren:

Am Huberfeld in Berg entsteht derzeit die zweite Zeltanlage zur Unterbringung von Asylbewerbern im Landkreis Starnberg. Die ersten Gäste werden dort voraussichtlich am 1. Oktober einziehen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich am Freitag, 25. September 2015 in der Zeit von 15 bis 17 Uhr ein Bild von der Unterbringung ihrer neuen Nachbarn machen. Landrat Karl Roth, Bergs Bürgermeister Rupert Monn und weitere Vertreter des Landratsamtes Starnberg und der Gemeinde Berg stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Eine Anmeldung zur Besichtigung ist nicht erforderlich.

Herbergssuche 2015

Täglich sehen wir in den Nachrichten ankommende, erschöpfte Menschen. Sie haben ihre von jahrelangen Bürgerkriegen überzogenen Heimatländer verlassen, um ihr Leben und ihre Zukunft uns anzuvertrauen. Angesichts dieser großen gesellschaftlichen Herausforderung ist jede Hilfe notwendig.

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Die katholische Pfarrei Aufkirchen hat dem Landratsamt Starnberg einen Teil des Grundstücks „Am Huberfeld“ zur Errichtung von Flüchtlingsunterkünften zur Verfügung gestellt. Nachdem die Zeit drängte und der Markt für Wohncontainer zwischenzeitlich leer gefegt ist, war klar, dass man sich mit Zeltunterkünften behelfen muss. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Humus abgetragen, die Rohre für die Be- und Entwässerung verlegt und das Gelände dann planiert.
Die knapp 50 qm großen Zelte kommen von der Bundeswehr und wurden auch von Soldaten aufgebaut. Sie sind doppelwandig und damit auch wintertauglich. Der Boden ist isoliert, je zwei Zelte erhalten eine Heizungsanlage, die außerhalb der Zelte steht und von innen individuell geregelt werden kann. In einem Zelt kommen 16 Personen unter. Insgesamt können in der Anlage 128 Menschen untergebracht werden.
Die Küchenzelte werden mit Kochstellen und Spülmöglichkeiten, ausreichend für alle Bewohner ausgestattet. Die Sozialzelte sind mit Tischen und Stühlen bestückt. Die Reinigung der Anlage erfolgt durch eine externe Firma.
Die Verwaltung der Zeltunterkunft wird durch eine Firma übernommen, die auch einen eigenen Sicherheitsdienst zum Schutz der Zeltunterkunft und seiner Bewohner unterhält.

Bevor die ersten Gäste kommen, können alle Bürger die Wohnanlage besichtigen. Der Termin wird unter anderem auf der Website der Gemeinde Berg und dem Landratsamt Starnberg bekanntgegeben.   (Nachtrag: Besichtigung der Zeltunterkunft für die Bevölkerung am Freitag, 25.09.2015 von 15.00 bis 17.00 Uhr)

Der Asylhelferkreis Gemeinde Berg am Starnberger See übernimmt die weitere Betreuung der Gäste . Schon nach der Ankunft der ersten Flüchtlinge in Berg im Frühjahr dieses Jahres hat Iradj Teymurian, der selbst als Jugendlicher aus dem Iran nach Deutschland gekommen ist, Helfer um sich geschart, um den Neuankömmlingen ein möglichst schnelles Eingewöhnen in eine für sie völlig neue Welt zu ermöglichen. Diese Unterstützung wird nun auf die in Kürze ankommenden neuen Gäste ausgeweitet.
Wichtigstes Element der Hilfe ist der Deutschunterricht bzw. falls notwendig der Alphabetisierungskurs. Um möglichst schnell Deutsch sprechen zu können, ist aber auch die Möglichkeit zum Sprechen notwendig. Deshalb soll jedem Gast ein Pate zur Seite stehen, der sich regelmäßig Zeit nehmen kann, mit dem Gast deutsch zu sprechen und ihn auch mit unserer Lebensweise vertraut zu machen. Nur wer deutsch spricht und sich in unserer Gesellschaft zurechtfindet, hat die Chance, hier einen Arbeitsplatz zu finden und damit ein eigenständiges Leben zu führen.
Eine Kleidersammlung ist derzeit nicht notwendig. Für die Bedürfnisse des täglichen Lebens ist gesorgt. Sollten Dinge notwendig werden, wird der Helferkreis auf die Bürger zukommen. Mit einem planlosen Überschütten mit Hilfsgütern ist unseren Gästen nicht geholfen.
Weitere Informationen zum Helferkreis und seine Arbeit finden Sie unter der Homepage des Helferkreis Asyl Gemeinde Berg am Starnberger See.

Dort wird auch aktuell informiert, was gebraucht wird. Vielleicht wollen Sie dem Helferkreis auch beitreten? Eine Anmeldemöglichkeit besteht über die Homepage des Helferkreises.
Die Arbeit des Helferkreises wird ausschließlich durch Spenden finanziert, deshalb freut er sich über jede Unterstützung. Die Spenden werden z.B. für Lehrmaterialien für den Deutschunterricht, für MVV-Karten für die Asylbewerber oder Schulhefte für die Kinder ausgegeben. Die katholischen Gemeinden werden die Arbeit des Helferkreises finanziell unterstützen.

Text und Fotos: Eva Schickhaus

Einladung zur Bergmesse am Wallberg

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Bergmesse vor dem Wallbergkircherl

Die Kolpingsfamilie lädt alle aus dem Pfarrverband Aufkirchen herzlich ein zur

Bergmesse auf dem Wallberg

am Sonntag, 19.7.2015 um 11.30 Uhr und anschl. zum gemütlichen Beisammensein im Panoramarestaurant auf dem Wallberg. Thema des Gottesdienstes: „Verbunden mit der ganzen Welt“. Asylbewerber sowie Freunde und Gäste aus anderen Ländern sind herzlich willkommen.
Zum Wallbergkircherl kommt man zu Fuß oder auch bequem mit der Gondel. Treffpunkt für die Gondelfahrer ist an der Talstation um 10:30 Uhr (Gruppenermäßigung).
Aus organisatorischen Gründen (Gruppenermäßigung, Platzreservierung, Fahrgemeinschaft) bitten wir um Rückmeldung bis spätestens 14.07.2015 bei Uschi und Markus Pfeiffer unter 08171 / 9978942

Weihnachten im Pfarrverband Aufkirchen

Der Weg zu den Christmetten im Pfarrverband Aufkirchen am Starnberger See fand in diesem Jahr nicht bei Schnee und Kälte sondern eher bei milden feucht-windigen Herbsttemperaturen statt.

Jahresschluss-WangenIn der gut gefüllten Wangener St. Ulrichskirche stellte der Wangener Seelsorger Prälat Wolfgang Schwab die Verbindung der Weihnachtsbotschaft der Herberge suchenden und später nach Ägypten fliehenden Heiligen Familie mit den Aufnahme und Asyl suchenden Flüchtlingen von heute aus Syrien, Irak, Pakistan oder anderen orientalischen oder afrikanischen Kriegsgebieten her. So sind wir, die in Sicherheit und Wohlstand Lebenden aufgefordert, zu Aufnahme und Hilfe für die oft lebensbedrohten Menschen bereit zu sein. In den Fürbitten des Festgottesdienst beteten die Gläubigen für die Flüchtlinge und Menschen in Not und dankten für den Frieden in den westeuropäischen Ländern. Der Wangener Kirchenchor trug unter der Leitung von Katja Knopp mit Weihnachtsliedern aus verschiedenen Ländern und weihnachtlichen Bach-Chorälen zur musikalischen Einstimmung auf das Fest der Liebe bei, ebenso wie nach dem Gottesdienst die Blaskapelle Wangen-Neufahrn mit einem Weihnachtslieder-Konzert vor der Kirche.
Weitere feierliche nächtliche Christmetten und nachmittägliche Kinderchristmetten mit sehr gutem Besuch fanden in Aufkirchen, Höhenrain und Percha statt. Bei der Christmette in Höhenrain sang der Kirchenchor unter der Leitung von Gregor Wacker die Deutsche Weihnachtsmesse nach Motiven alter Weihnachtslieder von F. Stefke.

Neujahr-PerchaIn Percha gestaltete der Kichenchor unter der Leitung von Nils Schad die Mette musikalisch mit der Pastoralmesse von Karl Kempter.
Beim Festgottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag in der Aufkirchener Pfarrkirche knüpfte Pfarrer Piotr Wandachowicz an die Weihnachtsansprache von Papst Franziskus vor den Kardinälen an, in der der Papst vor dem „Alzheimer-artigen Vergessen der Frohen Botschaft“ und vor dem „Herumlaufen mit Beerdigungsgesichtern“ ebenso wie vor Machtstreben, Eitelkeit, Geldgier, Egoismus warnte. Statt dessen sollten die Mitglieder unserer Kirche von der Freude über die Menschwerdung des Sohnes Gottes und von der Frohbotschaft des Evangeliums beseelt sein und in Nächstenliebe zur Hilfe für Menschen in Not bereit sein. Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes besorgte der Aufkirchener Kirchenchor mit Orchester unter der Leitung von Matthias Bauernfeind mit der Nikolai-Messe von Joseph Haydn.
Am Zweiten Weihnachtsfeiertag gab es neben den Gottesdiensten in den Hauptkirchen der vier Pfarreien, teilweise mit Kindersegnungen auch Gottesdienste in Harkirchen und in Mörlbach, wo zum Patrozinium traditionsgemäß der Stefani-Umritt mit Pferdesegnung statt fand.